Fördermittel in Höhe von fast 2 Millionen Euro für Wegebau - Gemeinde Hofbieber - Willkommen in der Rhön

Fördermittel in Höhe von fast 2 Millionen Euro für Wegebau

 Ausbau von Wirtschaftswegen dank Fördermitteln

Fulda, 21. Oktober 2022. Die Kommunen Eiterfeld, Herbstein, Hilders und Hof-bieber hatten Förderanträge für die Ertüchtigung ihrer Wirtschaftswege gestellt und nun Fördergelder in Höhe von insgesamt 1,9 Millionen Euro erhalten. Den Kommunen wurden im Amt für Bodenmanagement (AfB) Fulda nun symbolisch Schecks überreicht.

Die Marktgemeinde Eiterfeld wird mit dem Geld in Oberweisenborn den Hauptwirtschaftsweg zwischen Wölf und Ufhausen auf einer Strecke von 2,6 Kilometern erneuern. Die angestrebte Erhöhung der Standfestigkeit zur Verbesserung der Fahreigenschaften ist insbesondere für den landwirtschaftlichen Verkehr auf diesem Verbindungsweg von großer Bedeutung. Durch die gleichzeitig multifunktionale Nutzung als Rad- und Wanderweg wird sich auch im Bereich Freizeit und Tourismus eine Verbesserung ergeben. Der Gemeinde Eiterfeld wurden 355.372,30 Euro bewilligt. Die Wegeerneuerung soll Ende 2024 abgeschlossen sein.

Der Stadt Herbstein kommen für die Erneuerung von drei multifunktionalen Hauptwirtschaftswegen in Herbstein, Steinfurt und Stockhausen insgesamt 465.205,15 Euro zugute. Diese vorhandenen Asphaltwege sollen verbreitert und die Standfestigkeit erhöht werden, um der höheren Beanspruchung durch die heutigen Transport- und Erntefahrzeuge gerecht zu werden. Zusätzlich unterstützen diese Maßnahmen die Anwohner, regionale Betriebe, Händler und vor allem die Land- und Forstwirtschaft. Die Erneuerung der Wege soll bis Ende 2024 erfolgen.

Die Marktgemeinde Hilders erhält für dieses Jahr 224.700 Euro Förderung für Ertüchtigungsmaßnahmen in Eckweißbach, Batten und Liebhards. Der multifunktional genutzte Weg in Eckweißbach in Richtung des Sportplatzes soll auf einer Gesamtlänge von einem Kilometer erneuert werden. Der Hauptverbindungsweg von Hilders nach Findlos sowie der Weg von Steinbach zum Bahnhof Milseburg werden auf 3,50 Meter ausgebaut um den heutigen landwirtschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden und auch für Wanderer und Radfahrer einen Mehrwert darzustellen.

Die Gemeinde Hofbieber wird mit der Förderung in Höhe von 840.998,56 Euro insgesamt 13 Wege auf einer Länge von etwa 7 Kilometern erneuern. Die Maßnahmen in den Ortsteilen Langenbieber, Wittges, Elters, Kleinsassen und Allmus werden der neuzeitlichen massiven Beanspruchung durch größere Transport- und Erntefahrzeuge bei gleichzeitiger Verbesserung der Verkehrssicherheit durch die Mischnutzung der Wege gerecht. Es sollen auch Anwesen neu erschlossen und eine funktionsgerechte Nutzung durch landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie Transport- und Lieferfahrzeuge möglich werden. Die Maßnahmen werden Ende 2024 abgeschlossen sein.

Die symbolischen Schecks wurden durch die Amtsleiterin Barbara Bachner an die Vertreter der Kommunen überreicht. Bei den geförderten Maßnahmen handelt es sich um sogenannte „dem ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen“ für die die Europäische Union, der Bund und das Land Hessen Fördermittel bereitstellen. Zum Stichtag Ende Februar wurden hessenweit insgesamt 12 Anträge auf Fördermittel gestellt. Über die Hälfte der landesweiten Fördermittel gehen in diesem Jahr an Kommunen im Zuständigkeitsbereich des Amtes für Bodenmanagement in Fulda.  Herbstein erreichte in diesem Ranking den ersten Platz, Eiterfeld den dritten Platz, Hofbieber landete auf den sechsten Platz und Hilders belegte schließlich den siebten Platz. 

Pressemitteilung Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG)

Bildunterschrift:

Von links nach rechts: Bürgermeister Markus Röder, Amtsleiterin Barbara Bachner, Bürgermeister Bernhard Ziegler, Bürgermeister Hermann-Josef Scheich, Fachbereichsleiterin Anette Detig und 1. Beigeordneter Franz-Otto Vey.